Africa’s Mickey Mouse: Ugandan Artists offer alternative visual worlds with local relevance

Graduates from Kampala (Uganda) have created Katoto, a whacky old man from a south-western Ugandan tribe who can be described “as your funny uncle who gets up to mischief”.

The interesting thing about Katoto is that it incorporates local relevancies (e.g. ethnicity, belonging) while at the same time tapping into more global phenomena (e.g. Katoto taking on the “Ice Bucket-Challenge” or trying to take a “Selfie”). Notably, the format of the cartoon takes into account available local media settings; and mobile phones, like in other African countries, are among the probably most widely spread media forms. Considering that, the Katoto-cartoons are relatively short in duration (about 1 minute), so they can be easily shared via WhatsApp 1. There is also a Katoto YouTube-Channel, containing eight videos that have been watched about 133.000 times all-together at the time of writing this post.

Key to the creation of Katoto, according to its creators, are the culture and language of the Ugandan people. Katoto is a chance of a Ugandan self-portrait in an entertaining way. In order to make the strips accessible and convey meaning beyond the local language that Katoto speaks (and one that is also neither understood by all Ugandans nor by all of Katotos creators), the character and jokes are made as physical as possible, being “almost like pantomime”.

Source: “Ugandan dream to create a global cartoon character” (BBC; Clip on YouTube)

Notes:

  1. From my own field research in Nairobi (Kenya), I have found that WhatsApp, in the last year or so, has become increasingly popular and started to be used more widely, i.e. not by upper class elites only.

Health Innovation from Africa: Mobile Technology against Counterfeit Medicine

M-Pedigree is a Ghana-grown mobile phone-based technology that lets consumers verify via the phone if a drug is genuine or counterfeit. This is a quite useful innovation, especially in countries where mobile adoption is widespread, handsets often still simple (i.e. a need for sms-based services) and markets where up to 1/3 of the medication on the market might be fake-drugs. And you probably don’t want your morning-after pill to be fake. The technology has now expanded to Nigeria, Kenya and India.
It is as simple as that:

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Source:
“Scratch-card to check medicine is real” by Hewete Haileselassie (Post via the BBC)

Wenn der ‘Sprit’ ausgeht: Warum Handys kein Entwicklungshilfemotor sind

In Artes geopolitischem Magazin „Mit offenen Karten“ war am vergangenen Samstagnachmittag die Sendung „Das Handy – Ein Motor der Entwicklung?“ zu sehen. Vor allem, da dieses Thema eher selten Massenmedial aufgegriffen wird, freut sich natürlich jemand wie ich, der im weitesten Sinne zu “Handys in Entwicklungsländern” selbst forscht, wenn es hierzu hin und wieder gute Berichte oder Dokumentationen zu sehen gibt. Wenn sie denn gut sind.

Gut ist ein Bericht für mich dann, wenn er über das Aneinanderreihen von Fakten hinausgeht, Sachverhalte differenziert darstellt, (vermeintliche) Gegebenheiten hinterfragt und vor allem nicht in populäre Hörner bläst. Als ich den Titel zu obiger Doku las, beschlich mich jedoch bereits eine leise Ahnung, was mich da beim Ansehen wohl erwarten würde. Jene Vorahnung stellte sich im Anschluss and die 12-minütige Sendung als zutreffend heraus: Wenn Handys in direkten Kausalzusammenhang mit “Entwicklung” 1 gebracht werden und dabei zudem noch die Bildsprache eines “Motors” verwendet wird, so muss die Diagnose lauten: ein klarer Fall von Technikdeterminismus. Wenngleich diese Sicht der Dinge, “Technologie als Heilsbringer”, wie in einer nahezu beliebigen Einführung zur Techniksoziologie 2 oder Entwicklungskommunikation 3 nachzulesen ist, allerlei Kontexte vernachlässigend und stark verkürzend argumentiert, so finden sich derartige Vorstellungen doch leider in Teilen noch immer in unterschiedlichsten Formaten (oder gar Disziplinen wie ICT4D oder M4D).

Doch zunächst zu den positiven Aspekten des obigen Arte-Beitrags: Schön an dem Beitrag ist, dass zunächst ein guter Überblick darüber gegeben wird, wie “Entwicklungsnationen” in den vergangenen Jahrzehnten in der Mobilfunkdiffusion zu den Ländern des globalen Nordens aufgeschlossen haben. Viel zu häufig höre ich leider noch immer, wenn ich auf meine Forschungsarbeiten zu Handys im Alltag urbaner Kenianer angesprochen werde, völlig ungläubige “Was, die haben schon Handys”? Hilfreich ist zudem die Unterscheidung in Handy-Gerätebesitzer, Anschlussinhaber und zudem jene Menschen, die Zugang zu einem Handy haben. Denn: je nachdem, welche Definitionsgrundlage herangezogen wird, können doch sehr unterschiedliche Vorstellungen von “Handyverbreitung” aufkommen. Vor allem in der Betrachtung von subsaharischen Nationen spielt dieser Aspekt eine bedeutende Rolle: Hier ist es durchaus üblich, eine SIM-Karte in der Hosentasche herumzutragen und dann Geräte von Freunden und Familie zu borgen, um diverse mobile Dienste zu nutzen. Je nachdem, was die konkrete Fragestellung einer Studie wäre, über- oder unterschätzte man die Lage so doch schnell gewaltig.

Ab dieser Stelle beginnt dann allerdings das, was ich als den eher unheilvollen Teil des Arte-Beitrags empfinde – unheilvoll nicht, weil die Darstellungen falsch wären, sondern, wie unten noch zu sehen sein wird, weil sie verkürzt sind. So ist beispielsweise zu sehen und hören, dass bei zehn Prozent mehr Mobiltelefonverbreitung das Wirtschaftswachstum eines Landes um bis zu 0.8 Prozent höher ausfällt. Dieser “Zusammenhang von Ursache und Wirkung” (Zitat aus dem arte-Bericht) wird dann an einigen Beispielen erläutert: So kann man mit Handys Getreide-Marktpreise in Echtzeit abrufen und zu höheren, da marktgerechten, Preisen verkaufen. Zudem schließen mobile Banking-Lösungen Menschen, die vormals kein Bankkonto besaßen (und das betrifft – oder: betraf – in subsaharischen Nationen durchaus viele Menschen), an Services wie Versicherungen, Mikrokredite und Bezahlsysteme an. Daneben wird auf Applikationen verwiesen, die bei schwangeren Frauen Mortalitätsraten senken. Es wird auf Dienste für mobiles Lernen abgehoben, mit denen man mangelnde Bildungsinfrastruktur in den Griff bekomme.

Nun soll hier keinesfalls gesagt sein, dass Handys und Mobilfunktechnologie, neben vielen Nachteilen (!),  nicht ihr Gutes bringen würden oder in unterschiedlichsten Kontexten sinnvoll eingesetzt würden und vor allem auch werden. Und das oft aus den entsprechenden Gesellschaftsmitten heraus mit kreativen und individuellen Lösungsansätzen. All zu schnell kann sich ohne oben geforderte Differenzierung jedoch der Eindruck einstellen, dass Handys (oder andere Technologien) vorhandene Situationen verbessern, Probleme lösen oder Gesellschaften voranbringen können. Überspitzt formuliert: “Lasst uns eine Flugzeugladung voller Handys über Nation xy abwerfen und ein paar Mobilfunkmasten aufstellen, dann geht es dort schon bergauf!” Und genau hier beginnt das Problem.

Um noch einen Augenblick beim konkreten Beispiel zu bleiben: Selbstredend ist es nicht verkehrt, schwangeren Frauen in ländlichen Gegenden Afrikas Informationen zukommen zu lassen, wenn diese nachweislich dabei helfen, Kinder- und Frauensterblichkeitsraten zu senken. Doch muss auch klar sein, dass eben diese Sterblichkeitsraten kaum die Auswüchse eines reinen “Informationsproblems” sind (sprich: “Die wissen’s halt nicht besser”), sondern kulturelle Bedingungen, Armut, Infrastrukturen, Genderfaktoren und vieles mehr eine oft bedeutet gewichtigere Rolle spielen. Ähnliches gilt für mobiles Lernen: Schwierigkeiten wie zu wenige Lehrer, mangelhafte Lesen- und/oder Schreibkompetenzen in der Grundbildung oder Kinder, die nicht in die Schule gehen können, weil sie zu Hause mitarbeiten müssen, lassen sich nicht einfach per App oder mit einem Handy eliminieren. Und damit vom Konkreten zum Allgemeinen.

Fragenkomplexe, die nach Antworten und Lösungen zu so umstrittenen Begriffen wir Armut, Unterentwicklung und deren Synonyme suchen, sind meist systemischer Natur. Das heisst, es sind die Kontexte und deren vielschichtige Verflechtungen, die für die eigentlichen Probleme sorgen. Und genau diese sind mit einem einfachen “technischen Fix” nicht mal eben so zu kitten. Zu unterstützen vielleicht. Aber nicht zu kitten. Vor allem nicht nachhaltig. Genau das suggerieren Berichte wie jener von Arte jedoch unter Umständen: Eine Technologie, am rechten Ort oder zur rechten Zeit eingesetzt, löst das Problem. Der Wahrheit bedeutend näher kommt allerdings: Viele Schwierigkeiten sind strukturell bedingt; das heisst sind sind menschengemacht, historisch gewachsen oder haben mit Machtasymmetrien zu tun. 4 Technologie kann unterstützen, solche Probleme zu bewältigen – lösen kann sie diese aber selten.

Anmerkungen:

  1. Der Begriff der “Entwicklung” wird hier in Anführungszeichen verwendet, womit auf  dessen vermeintliche Vieldeutigkeitsfreiheit verwiesen sei. Nicht nur, aber vor allem, im Zusammenhang mit so genannten Entwicklungsnationen verweist der Begriff zumeist auf ökonomische Dimensionen. Wenngleich wirtschaftliche Aspekte natürlich ein möglicher Teilbereich von “Entwicklung” sind, so scheint es doch stark verkürzt, den Begriff vornehmlich so auszubuchstabieren. Es scheint gerade so, als ob ein gesteigertes Pro-Kopf-Einkommen die einzig denkbare Form von “Fortschritt” sei – gleich der nächste Begriff, der in Anführungszeichen stehen muss: Wer und nach welchem Maßstäben entscheidet denn eigentlich, was erstrebenswerter Fortschritt ist? Wiederum im Kontext von Entwicklung(snationen) sei hiermit auf die hegemonialen Strukturen von Nord-Süd-Relationen verwiesen.
  2. Das Gegenstück zum Technikdeterminismus ist der Sozialkonstruktivismus der, stark vereinfachend dargestellt, davon ausgeht, dass es das “Soziale” ist, welches Technologien formt. Der Technikdeterminismus dagegen geht, wiederum vereinfachend dargestellt, mehr oder weniger stark davon aus, dass Technologien das “Soziale” formen. Zudem gibt es eine Reihe von Ansätzen, die entweder versuchen, Wechselwirkungen zwischen “Technik” und “Sozialem” zu berücksichtigen oder die die “Nicht-Menschlichkeit” von Technik dahingehend negieren, als dass Technologien als mehr oder minder gleichberechtigte, handlungsmächtige Akteure in der Welt gezeichnet werden.
  3. In der Entwicklungskommunikation (oder engl.: “Development Communication”) wenden sich vor allem modernisierungskritische Strömungen gegen stimulus-response-artige Ideen, nach denen sozialer Wandel vor allem angeschoben werden kann (und muss), indem “innovative Ideen” von außen an ein (als unterentwickelt aufgefasstes bzw. konstruiertes) soziales System herangetragen werden. Dem entgegen stehen partizipative Ansätze und solche Ansätze, die Entwicklungsassistenz  eher grundlegend in Frage stellen. Siehe dazu in einer Übersicht auch das Kapitel 3 meines Buches Mobilfunk und Modernisierung in Ostafrika.
  4. Hierzu empfehle ich den sehr kurzen, aber doch recht erhellenden, Artikel 4 Things you probably know about poverty that Bill and Melinda Gates don’t: to fix global poverty, you first need to acknowledge where it comes from.

Apple to release diversified emojis soon

diversified emojis_selection

 

If you look at Apple’s emoji keyboard, what do you see? Two different camels. A smiling turd. EVERY PHASE OF THE MOON. There are currently over 800 emoji, but only two represent people of color (Source: dosomething.org).

In a reaction to long-standing criticism, diversification is finally going to hit Apples product line. The new beta versions of iOS 8.3 and OSX 10.10.3 (available to software developers) will be adding 300 new emojis. The option for using the diversified emojis can be selected by clicking/tapping and holding on any character. A pop-up will then present the diversified range to choose from. In my opinion, the two most important updates are:

  • the option to choose from emojis of six different skin colors (inlcuding symbolic characters like *thumbs up* or *clapping hands*)
  •  more family icons, including same-sex couples and families.

“Way Out” – an artistic reflection on (mobile) digital life

Way Out from Yukai Du on Vimeo.

‘Way out’, an MA graduation film, is inspired by ‘Alone Together’ by Sherry Turkle and a reflection of modern life in this digital age. The exaggerated contrast between emotionless citizens and characterized phones reveals our over-­‐dependence on virtual communication. A dramatic and extreme consequence shows a negative attitude, for which no one can escape the trend of technology that originally comes from the endless appetence of human beings.

Please visit http://www.yukaidu.com/Way-Out-Animation to know more about the project.

Mobile phone “Call Data Records” (CDR) for social science research (on Africa): opportunities and challenges

A person holding a phone while travelling on public transportation in Nairobi, Kenya (photo taken by the author during field research, © 2013 Michael Waltinger)A person holding a phone while travelling on public transportation in Nairobi, Kenya
(photo taken by the author during field research | ©  Michael Waltinger, 2013)

The Nordic Africa Institute (NAI) has released a brief news piece, talking about the opportunities and limitations of “call detail/data records” (CDR), i.e. the information or metadata that is generated by the use of mobile phones, might offer for research. This big data is quintessentially used by the service providers in order to carry out accurate billing of their customers. According to NAI, such big data does not only include  information from internet browsing and geolocation, but also (mobile money) payment activities. “Since every phone is like a transmitter, CDR can show where people are and where they are going. This can facilitate studies on labour migration or people’s movement during conflicts” say NAI-researcher Johan Kiessling.

When it comes to limitations of CDR, the NAI-article identifies two main themes:

(1) What is being tracked is not persons but rather devices (or SIM cards more specifically), and, as we latest know from James’ & Versteegs (2007) seminal article Mobile phones in Africa: how much do we really know?, the figure of mobile phone users and mobile phone owners – especially in Africa – is not necessarily the same due to shared phone usage. For research on mobile phone diffusion, this means that there is a tendency of the figure of actual users being higher than the reported figure of registered SIM-cards (or lines, as they are called e.g. in Kenya). The latter, however, is the basis that most available longitudinal statistics (see ITU as an example) rely upon – the number of active SIM-cards as reported by the phone providers.* In relation to that, for research on the movement of people a major challenge will be that – especially in regions where shared access represents a dominant mode of phone usage – it will be difficult to pinpoint the movement of a “CDR-data point” to a specific person. This would not only affect research on urban density or the movement of people, but also other potential use cases I do see for CDR in social science research, which is social network analysis or crime investigation for instance.

(2) The second drawback of the usage of CDR is that any conclusion that is drawn from such data is quintessentially non-representative, i.e. it allows conclusions for mobile phone users only. “CDR only tells us something about people with phones. It is likely that rich people have several phones and it is also likely that their behaviour differs from that of poor people. Thus, the information does not reflect the population at large. Particularly in Africa, many people live beyond the range of CDR and therefore it is tricky to draw general conclusions,” Johan Kiessling notes.

Generally speaking, another important question will be how such extremely sensitive data can be obtained or used anyway, which essentially is a matter of privacy, data protection and research ethics. This is, because while the availability of “call detail/data-records” are problematic in their own right when it comes to privacy and/or security, the situation gets even more tricky when such data is merged with additional  publicly available data. An astonishing example on what such a merger might look like has been put together into an interactive graphic by the German weekly newspaper DIE ZEIT a while ago. A German green party politician had sued German telecoms giant Deutsche Telekom to hand over “six months of his phone data that he then made available to ZEIT ONLINE. [They] combined this geolocation data with information relating to his life as a politician, such as Twitter feeds, blog entries and websites, all of which is freely available on the internet”.

Click on the graphic below for the interactive map.

Interactive graphic by German weekly newspaper DIE ZEIT - click on the imagine in order to reach the interactive graphic on the publishers website

Interactive graphic by German weekly newspaper DIE ZEIT – click on the imagine in order to reach the interactive graphic on the publishers website

 

Source article: Cellphone data into research, the Nordic Africa Institute (December 2014)

 

*EDIT: While writing those lines here, I double-checked this fact for validity and found that the ITU recently changed their statistical basis, probably taking account of this weakness: as for the definitions and standards of their ICT-indicators, the ITU points out “Mobile-cellular telephone subscriptions, by postpaid/prepaid” in the 2011-edition of their Handbook on Data Collection (see p. 33), but “Proportion of individuals using a mobile cellular telephone” in the 2014-edition of the Handbook (see p. 60). While the former figure is based on registered SIM-cards as reported by service providers, the latter figure is derived from a survey question “Have you used a mobile telephone in the last three months? Yes/No” (ibid.). This adaption should lead to a much clearer statistical picture of mobile phone access and usage than a ownership-based model.) 

Media and Development – More Questions Than Answers

People of Color (PoC)-Emoticons out

140429181000-oju-logo-horizontal-galleryA Mauritius based app-company called Oju Africa has recently launched an Emoji-app that allows any Android device to use black/poc emoticons. The move came in order to promote racial diversity in mobile characters. The word “Oju” means “faces” in the Nigerian Yoruba language.

The app is available from Google play-store and should shortly be available for iOS as well.

Source: The African app company that trumped Apple to launch first black emoticons (from CNN)

 

 

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Oju Africa emoticon

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Convenient international mobile phone calls and pre-paid topping up: Rebtel and Sendly

Rebtel_logo

Doing ethnographic media research on mobile phones in an urban sub-Saharan African context, I am usually on the lookout for opportunities on how to easiest and most conveniently stay in touch with people when I am not in Africa physically myself. I have now recently stumbled across such an app – it is called Rebtel and provided by a Swedish company. 

Since access to mobile phones is on the rise in many African countries since about a decade or so, the availability of mobile internet has also increased drastically, so it is more or less possible to reach people via Skype, Facebook (Messenger), WhatsApp, or the like, at a very low or no fare at all. However, internet connections are not always reliable, even in urban settings (let alone suburban locations), data plans can be unaffordable for people (so, you cannot be in touch with them via the apps as mentioned above), or, simply put, widespread feature phones or low end smart phones do technologically not support many of these apps.

A great VoIP-app called Rebtel (available for iOS and Android platforms) allows you to make extremely cheap international calls. While calling rates vary (at times considerably) from country to country and depending on whether you call a landline or mobile phone (SMS are also possible, of course) you can call, for instance, to a Kenyan mobile phone for as little as 0.062 €/min or to a Ugandan cellular for 0.229 €/min (you can check up rates for different countries here). Rebtel-to-Rebtel calls and SMS are free of charge. However, since the app uses either the mobile internet or local minutes to connect your call, you will be charged for these at your usual rate, additionally to the Rebtel international calling fare. The latter, again, and that is a huge advantage, allows you to make use of the service even when you do not have a mobile data connection available.

A nice feature is that the app actually shows you how much you will have to pay per minute or SMS for each assigned contact/number, before you call. It can import numbers from you phone registry. Another great general feature is that you do not need to have the app, a smart phone or even a mobile phone. You can even use your landline or a very simple mobile phone to make calls. What Rebtel does here is to, more or less, permanently assign a specific Rebtel-phone number to the international number of your conversational partner. In order to benefit from Rebtel’s calling rates you will, then, use this Rebtel number to call the person you would like to speak to – more information on how this works here.

 

Sendly_logo

To complement the story, while talking about sub-Saharan African mobile phone markets that are often overly pre-paid dominated: there is another app, done by the same company, called Sendly. Sendly basically allows you to top up any international pre-paid number with a certain amount of money (airtime). Sending airtime from one phone (person) to another is common practice in many places, where mobile phone usage is pre-paid dominated. However, when not being in the same country as the airtime-recipient, it is usually not very easy to help out a friend or family member. Sendly fills that gap.

The Rebtel app comes with a little feature that works in a similar manner: When writing a SMS to an international mobile phone number that potentially has no credit/airtime (and is not a Rebtel user, otherwise, they could write back for free Rebtel-to-Rebtel, anyway) one has the option to sort of invite the conversational partner to respond to the SMS by paying the SMS-fee in advance when sending ones own SMS.

Interesting Concept: A Modular Smartphone