Presentation of the MediaMap-research method on the 32nd GMK-Forum on „Communication Culture“ in Cologne

KOMED_CologneKOMED-building in Cologne, Germany

I just got back from the really exciting and fruitful 32nd Forum on Communication Culture in Cologne (November 20th – 22nd 2015), which was on Communication cultures in digital worlds: concepts and strategies in media pedagogy and media education. The forum was hosted by the Society for Media Pedagogy and Communication Culture (GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur).

Having been invited by Prof. Dr. Thomas Knaus (Scientific Director to the Frankfurt Research Center for Media Technology [FTzM]) to participate within his research workshop „Creative methods of researching digital communication cultures“, I had the great opportunity to discuss the „MediaMap“-research method that I developed in my ethnographic field research on the meanings of mobile phones in everyday life in urban Kenya (Nairobi).

A brief on the MediaMap-research method

The MediaMap

  • is an exploration of a qualitative media research-method that has developed from my ethnographic field research on the meanings of mobile phones in everyday life in urban Kenya (Nairobi)
  • it is a semi-structured, interactive combination of both an interview- and a mapping-method
  • it transcends the mere verbal level of interview-methods by adding a visual and a tactile layer
  • it aims for developing a holistic and contextualized understanding of media appropriation and media ecologies in their embedding in peoples everyday lives.

Below is a photograph of an example of a MediaMap as produced by a participant in my field research in Nairobi (Kenya):

example of a media map
© Michael Waltinger, 2014

A fully developed article on how the MediaMap exactly works as well as its theoretical and methodological framing will be published towards the end of 2016. If you are interested in the method or have any questions in the meantime, you are more than welcome to get in touch anytime.

 

 

 

Digitaler Burnout? Forschungsprojekt „Menthal Balance“ sucht (und gibt) Antworten 

Eine aktuelle Meldung des WDR (aus: Mosaik – das Kulturmagazin) macht Aufmerksam auf ein interdisziplinäres und internationales Forschungsprojekt an der Uni Bonn, welches sich mit einem hochrelevanten Thema auseinandersetzt: der potentiellen Fragmentierung des Alltags durch Smartphonenutzung. Es geht dabei – kurz und bündig – um die Frage, wie damit umzugehen ist, dass viele Menschen gehäuft Tätigkeiten im Hier und Jetzt im Schnitt knapp alle 20 Minuten unterbrechen, um ihr Smartphone in die Hand zu nehmen.

Das Menthal-Forschungsprojekt umfasst sowohl eine Android-App, mit der sich die eigene Smartphonenutzung tracken lässt (um sich damit potentiell auf „digitale Diät“ zu setzen), als auch eine umfassende Studie über den Gebrauch von Mobiltelefonen, indem über die App das Mobilfunkverhalten tausender Nutzer erhoben und ausgewertet wird.

In diesem Zusammenhang ist auch das Buch „Digitaler Burnout“ von Alexander Markowitz (2015) zu sehen. Es steht die durchaus nachvollziehbare These im Raum, dass permanente Unterbrechungen des Alltags (Fragmentierung eben) durch das Handy Flowerlebnisse (sprich: sich voll und ganz auf eine Tätigkeit im Jetzt einzulassen und konzentriert in dieser aufzugehen) unterbinden – und Flow ist eben genau das, was den Alltag ausgeglichen macht und Gefühlen der Gehetzt-Seins entgegenwirkt.

Ein Blick in die Leseprobe des Buches (das durchaus in amerikanischer Manier, d.h. recht eingängig, geschrieben ist) lässt eine differenzierte Herangehensweise an das Thema vermuten. Wohl warnende Worte, aber kein hilfloser Rundumschlag á la „Digitale Demenz“ – wenngleich das Wording in eine ähnliche Richtung geht. Der Blick ins Buch lässt vermuten, dass das Werk wohl warnen und auf Auswirkungen aufmerksam machen möchte, dabei aber doch auf medienkompetenzorientierte Lösungen abstellt. Ich werde versuchen, ein Rezensionsexemplar zu bekommen und dann mehr dazu zu sagen.

Neue Publikation: „Ethik macht klick – Werte-Navi fürs digitale Leben“

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Pünktlich zum Safer Internet Day 2015 „Gemeinsam für ein besseres Internet” („Let’s create a better internet together”) – und mit Präsentation auf ebendiesem – erscheint heute das Handbuch „Ethik macht klick – Wertenavi fürs digitale Leben”.

Das Handbuch wurde entwickelt für Lehrkräfte, um Jugendliche hinsichtlich ihrer ethischen Kompetenzen und ihrer sozialen Verantwortung als Akteure im Netz zu schulen. Es will damit eine Lücke füllen, da bisher kein Material für die Schule oder die Jugendarbeit existiert, die sich mit Werteorientierung und ethischem Handeln im Internet auseinandersetzt.

Das Handbuch, zum dem es eine Medienethik-Sektion auf den Seiten von „klicksafe“ gibt, umfasst drei Themenbereiche:

Jedes Themenmodul besteht aus wissenschaftlichen Hintergrundinformationen sowie Vorschlägen für Praxisprojekte in der pädagogischen Arbeit.

Entwickelt wurde das Handbuch für Lehrkräfte in einer Kooperation des Instituts für Digitale Ethik (IDE) (bei diesem Projekt vertreten durch: Prof. Dr. Petra Grimm, Karla Neef, Michael Waltinger) der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart sowie der EU-Initiative „klicksafe“ (vertreten durch: Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz).

Quelle: Originalmeldung auf den Seiten des Instituts für Digitale Ethik (IDE).
Darüber hinaus: Meldung „Werte-Navigator für das digitale Leben“ auf den Seiten der Hochschule der Medien (HdM).